Servus,
bei meinem Gazelle Stadt-Hollandrad leuchtet das Rücklicht nur mit Batterie. Die hält dafür über ein Jahr. Trotz Nabendynamo hat man sich bei Gazelle für diese Ausführung entschieden.
An unseren Reiserädern habe ich gar keine Beleuchtung (ich fahre nicht bei Dunkelheit). Zur Not habe ich ein LED-Rücklicht und meine Zelt-LED-Lampe mit dabei.
Wenn ich mir überlege, was z.B. ein SON kostet (wirklich ein sehr schönes Teil) und welche Folgekosten und Umstände auf einen zukommen, wenn der mal nicht mehr geht, bzw. die Felge hinüber ist...
Mein erstes LED-Rücklicht mit "Hochleistungsdiode" hatte ich vor ca. 20 Jahren aus Finnland für 50 DM gekauft. Eine vergleichsweise trübe Funzel, verglichen mit heutigen LED-Rücklichtern. Vom Preis gar nicht zu reden.
Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis ausreichend Leistungsfähige LED-Leuchten für Frontstrahler billigst zu haben sind. Hat dann nicht jeglicher Dynamo am Rad ausgedient?
Ganzjahresfahrer wissen ja, daß die Lichtanlage meistens dann streikt, wenn der Bock dreck- und salzverkrustet ist. Macht dann besonders viel Spaß zu reparieren.
Ich für meinen Teil werde zukünftig kein Rad mehr verkabeln.
Wie seht ihr das?
Gruß
jomo
P.S.: Schon immer noch traurig, daß man in einem Land, das in Erwägung zieht, wieder auf Kernenergie zu setzen und sogar über Kernfusion spricht, immer noch keine wirklich zuverlässige Fahrradbeleuchtung zustande gebracht hat
