In Antwort auf: Polkupyöräilijä
Allerdings bin ich letztes Jahr nach ca. 1,5 Stunden aus Verona geflüchtet, weil ich es unter den gefühlt Millionen Touristen nicht mehr ausgehalten habe. Für Florenz und Venedig dürfte das gleiche gelten.
Ja, davon gehe ich auch aus. Aber da wir diese Städte alle noch nicht gesehen haben, müsste man das um der kulturellen Highlights willen dann eben mal in Kauf nehmen. Und wie Du ja sagst, ich hoffe auch darauf, dass es im Frühjahr nicht ganz so wild ist.

In Antwort auf: Polkupyöräilijä
Bei Venedig ist noch zu beachten, dass man nicht mit dem Fahrrad in die Stadt darf, nicht einmal wenn man es schiebt.
Das wusste ich nicht, danke für den Tipp. Ärgerlich. Denn ich hatte von anderer Seite den Tipp gehört, dass man sich in Venedig - soweit es das Budget hergibt - möglichst zentrumsnah einquartieren sollte, um den Massen an Tagestouristen von den Kreuzfahrten zu entgehen, d.h. dass man früh und spät am Tag die Stadt weniger überfüllt erleben kann. Das geht dann ja mit Fahrrad gar nicht.

In Antwort auf: Polkupyöräilijä
natürlich gibt es in Norditalien eine Menge weiterer, touristisch vielleicht weniger bekannter, aber ebenfalls sehr reizvoller Städte
Ja, darauf würde ich auch hoffen, dass man sowas dann einfach quasi "im Vorbeifahren" entdecken kann.

In Antwort auf: Keine Ahnung
Wenn Du die Route in Betracht ziehst, die ich Dir per PN geschickt hatte, so wäre die Anreise machbar [...] Die Tour führt im Wesentlichen entlang offizieller Radrouten und sollte verkehrsarm sein.
Die Route ist auf jeden Fall in enger Wahl!

In Antwort auf: nachtregen
In Antwort auf: Josy
...ÖBB Nightjet über Wien...
Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei erhebliche Probleme gibt, die angesichts des dafür fälligen Preises nicht akzeptabel sind, würde ich mindestens um den Faktor 100 höher halten
Tatsächlich? Ich hätte die ÖBB für einigermaßen verlässlich gehalten?

Probleme hatten wir beim Bahnfahren bislang eigentlich vor allem immer beim Umsteigen. Wenn der erste Zug verspätet ist, hängt man da mit Fahrrad und kann erstmal zusehen, dass man einen Zug findet, wo man's mitnehmen kann. Was nützt mir die Aufhebung der Zugbindung, wenn ich das Fahrrad nicht mitkriege?

Das ist tatsächlich auch der Grund, warum ich die Routen in Frankreich bislang eher mit etwas Skepsis ansehe: Da sind zumeist vier bis fünf Umstiege involviert, und die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendeinen Anschluss verpasst, steigt mit jedem Umstieg. Dann brauche ich für TGV oder Intercity fürs Fahrrad eine Reservierung, die ich für den nächsten Zug nicht habe, dann gibt's wieder andere Züge, wo das Fahrrad nur verpackt mit darf (ob ich das Fahrrad verpackt oder unverpackt mitnehme, kann ich ja nicht spontan am Umsteigebahnhof entscheiden)... das klingt alles sehr kompliziert und fehleranfällig.

Mit einem ganzen Tag Umsteigezeit in Wien dagegen schien mir das Risiko, dass beim Umstieg etwas schiefgeht, geradezu minimiert. Da kann es uns dann auch völlig egal sein, ob einer der Züge eine Stunde oder zwei Verspätung hat. :-)

In Antwort auf: Polkupyöräilijä
[zitat=nachtregen]rechtzeitig buchen, d.h. 6 Wochen vorher. Aber ... der freundliche Mann am Fahrkartenschalter hat mich ausgelacht und gemeint, ich hätte es besser 6 MONATE vorher tun sollen ...
So ist es, deswegen werden wir uns auch recht bald entscheiden müssen. Einige Verbindungen sind tatsächlich jetzt schon nicht mehr zu kriegen, jedenfalls mit Fahrradstellplatz.