In Antwort auf: StefanTu
In Antwort auf: Flachfahrer
(lange oder tiefe liegeräder, lange lastenräder, (vollbesetzte) tandems)


Da ich mir erst vor wenigen Wochen auf der F.re.e anschauen "durfte" wie sich bei einer Probefahrt ein Fahrer mit einem HP Scorpion bei einem Bremsversuch überschlagen hat, halte ich diese Aussage für ein bisschen arg pauschal.



Die m.E. überschlagsicheren bauarten explizit aufzuzählen ist noch nicht differneziert genug?
Trikes kommen in meiner auzählung nicht vor.
Obwohl ... das Hase Kettwiesel dürfte überschlagssicher sein (nach vorne, nicht zur seite), aber könnte man von der bauform her auch als langes liegerad mit zwei hinterrädern ansehen.

In Antwort auf: StefanTu
Nur wenn sich das Vorderrad noch dreht. Wenn es steht, wird nicht genügend Moment aufgebaut, damit da noch was Überschlagen würde.


Naja, das vorderrad kann relativ zur gabel stehen und sich relativ zum untergrund drehen.


In Antwort auf: StefanTu
Wenn man wirklich im Moment des Abhebens die Bremse öffnet, überschlägt sich das Rad garantiert nicht.


Wenn der fahrer "langsam" an den punkt heranbremst, wie das ein fahrer mit geübtem bio-sensor-prozessor-system macht.

Wenn beispielsweise das vorderrad auf festem griffigem untergrund bei einer geschwindigkeit von 30 km/h blockiert und dann ein ABS innerhalb einer hundertstelsekunde die bremse wieder löst (weil das hinterrad abhebt), dürfte m.E. der körper des fahrers schon mit der nötigen kraft in richtung abflugbahn versorgt sein.


In Antwort auf: StefanTu
Kann sehr wohl, wie das hier schon vorgebrachte Beispiel Motorrad beweist.


Am motorrad, zumindest an einem straßenmotorrad, bringen motor und getriebe den schwerpunkt weit genug nach unten.


In Antwort auf: StefanTu
Es ist auch nicht zielführend theoretisch mögliche Bremswege als Maßstab anzusetzen. Da gilt es den Vergleich zu tatsächlich erzielten Bremswegen zu ziehen.
...
Bis dahin führt kein Weg daran vorbei das Bremsen mit seinem Fahrrad zu üben und vorausschauen zu fahren um Notsituationen möglichst zu vermeiden.


Der theoretisch mögliche kürzesten bremsweg und der tatsächlich zu erzielende sind m.E. bei einem MTB das gleiche:
Beim bergabfahren schwerpunkt nach hinten verlagern, arxxx hinter den sattel und aus dieser position kann man auch den kürzesten bremsweg erzielen.
M.E. also eher so:
Um den theoretisch möglichen bremsweg zu erzielen, muss man diese fahr- und bremstechnik üben.


In Antwort auf: StefanTu
Dass eine möglichst kräftige und gut zu dosierende Bremse die technische Basis für gut zu kontrollierende Bremsmanöver ist halte ich für unstrittig.


Naja, der eine findet cantis besser zu kontrollieren, der andere findet eine hart eingestellte scheibenbremse besser zu kontrollieren. Das wird wohl geschmackssache bleiben.

MfG