Die sind sicher eine gute Wahl. Wenn ihr viel Schotter fahren wollt, oder auf Straßen mit vielen Schlaglöchern, könnten breitere Reifen praktischer sein.
Gegen Schlaglöcher helfen am besten gute Augen - die kann man umfahren, was sogar Spaß machen kann. In mediterranen Italien gibts auch mal von Pinienzapfen übersäte Straßen, durch die man sich auch geschickt manövrieren muss - unabhängig von Reifenbreiten. Ich erinnere mich an einen solchen Streckenteil im oberen Tibertal. Das war so ein Tag, an dem keine der vier Abfahrten funktionierte:
Die erste war eine Waldpistenabfahrt. Da hätten dickere Reifen ein bisschen geholfen, wegen des Licht-Schatten-Spiels wäre es aber auch mit anderen Reifen gefährlich gewesen, entscheidend schneller zu fahren. Auf der zweiten Abfahrt lag frischer Rollsplitt, da hätten breitere Reifen auch nicht geholfen - die Rutschgefahr wäre geblieben. Die dritte Abfahrt war zunächst LKW-Stau, weil die parallel Autobahn gesperrt war und danach besagte Pinienzapfenstrecke. Die vierte Abfahrt war dann aalglatt auf bester Straße, aber es war dunkel und ich konnte mich ja nicht darauf verlassen, dass es keine Schlaglöcher geben würde. Also war auch diese Abfahrt langsam. Breitere Reifen hätten da auch nichst genutzt, vielleicht ein sehr starkes Frontlicht. Da zeigt eigentlich, dass es beim Reiseradeln weit mehr als auf ein vermeintlich perfektes Equipment ankommt - es kommt immer anders als gedacht.
Padua - Neapel sehe ich jetzt auch nicht wirklich als Strecke mit vielen sinnvollen Schotteralternativen, es gibt ja ein verzweigtes Straßennetz bisweilen genügend verkehrsarm, wenn man die Berg miteinbezieht.