In D müßte allerdings zuerst ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt werden.
Das wäre sowieso eine gute Idee. Aber ich würde das nicht mit der Freigabe für Radfahrer kombinieren. Ich denke, daß man auch ohne Geschwindigkeitsbeschränkung gut auf den Randstreifen fahren könnte und es gibt in Deutschland auch Straßen, die für Radfahrer freigegeben sind, aber keine Geschwindigkeitsbeschränkung haben. Ihr dürft nicht vergessen, daß in Deutschland das Rasen auf vierspurigen außerörtlichen Straßen erlaubt ist, unabhängig davon, ob das Autobahnen, Kraftfahrtstraßen oder vollwertige Straßen sind, solange keine explizite Geschwindigkeitsbeschränkung besteht. Natürlich mit dem Richtgeschwindigkeitszusatz.
Bei fehlenden Seitenstreifen wäre das Fahren sehr gefährlich durch übermüdete LKW-Fahrer oder solche, die nicht mehr rechtzeitig ausweichen können, weil sie selbst gerade überholt werden.
Ja, und wie gefährlich sind erst einmal kurvige unübersichtliche Straßen und enge Ortsdurchfahrten. Oder gar Radwege. Oder fahren die übermüdeten Lkw-Fahrer immer nur bis zur Autobahnausfahrt und tragen ihre Ladung dann zum endgültigen Ziel?
Ich hatte einmal sehr viel Glück bei einem Unfall auf einer dreispurigen Bundesstraße ohne Seitenstreifen, wo eine Autofaherin mich zu spät sah, ...
Ich hatte alle Unfälle auf Radwegen. Immer diese Seitenstraßen oder Einfahrten. Einmal auch eine Autotür, aber das sollte mir heute nicht mehr passieren.
Aber diese Randstreifen bei außerörtlichen Straßen benutze ich auch sehr gerne.
Auf Autobahnen bzw. deren Analoga *mit* Seitenstreifen bin ich in anderen Ländern schon geradelt und fand das sicherer als das Fahren auf Landstraßen.
Eben. Es sollte doch darum gehen, daß Fahrradfahren sicherer, schneller und bequemer zu machen. Dann wird der Straßenverkehr insgesamt sicherer, auch wenn es vielleicht auf Straßen, die heute für Radfahrer gesperrt sind, ein paar Unfälle mehr gibt. Wenn dafür ein Vielfaches an Unfällen anderswo vermieden werden kann, kann das schon ein Gewinn sein.