Man kann ja wirklich darüber diskutieren, ob es ein paar Radwege geben sollte, die freiwillig benutzt werden können. Die Radwegbenutzungspflicht ist schlicht und einfach Quatsch!
Meine subjektive Erfahrung ist eigentlich, daß die Einfahrten und Kreuzungen auf Radwegen gefährlich sind. Da und nur da habe ich mehrere meist harmlose Unfälle und Beinaheunfälle gehabt, einmal war mein Fahrrad im Eimer.
Ihr könnt noch ein bißchen mehr über Radwege lesen, wenn Ihr Wolfgang Strobls 50 Gründe einen Radweg zu meiden lest:
http://www.velofahren.de/50-gruende.htmlIch will das jetzt nicht zur Dogmatik erheben. Auf einer achtspurigen Straße, die sich in zwei vierspurige Straßen teilt, mag es nützlich sein, wenn man zum Linksabbiegen die rechtsabbiegende Fahrbahn unter- oder überqueren kann statt sich links einordnen zu müssen. Von solchen und ähnlichen Konstruktionen gibt es in Deutschland vielleicht hundert, meist sind die nicht für Radfahrer freigegeben. Da ich aber für eine Freigabe aller Straßen für Radfahrer bin, bin ich auch der Meinung, daß man für diese 100 Fälle Unter- oder Überquerungen für Radfahrer haben sollte.
Aber über jeden innerörtlichen Radweg, den es nicht gibt, bin ich froh. Und außerörtliche Radwege, die neben einer Vorfahrtsstraße laufen, aber selbst an jeder Einfahrt und Querstraße ein kleines "Vorfahrt-gewähren"-Schild haben, gehören offensichtlich nicht zu dieser Straße dazu, da sie deren Vorfahrt nicht teilen. Hupenden Autofahrern grüße ich freundlich zurück und wenn sie etwas sagen, dann schlage ich ihnen vor, lieber auf der Autobahn mit ihrem Auto zu spielen.
