Ich lasse mich überraschen.
Eventuell teste ich 160er Shimano SLX RTR64 Bremsscheiben an der Gabel im September in Norwegen.
Da ich bis Ende Juni in der Prüfungsphase bin, werde ich wohl auch ohne Gepäck reichlich Pfunde (90+ kg Lebendgewicht ?) abzubremsen haben.
Setup (wenn ich den Umbau bis dahin realisiere):
vorn
Shimano RT64 Stahlscheibe mit Avid BB7 vorn, druckfeste SRAM Bremshülle
hinten
weiterhin eine Mini-V-Brake
Bisher war ich nur mit Mini V-brakes (Tektro RX5 und Campa Veloce) in Norwegen unterwegs, dessen schlechte Performance mich bei nassen Bedingungen ziemlich verschreckt hat. Das lag vorallem daran, dass bald (verschleißbedingt und wegen des eigentlich unpassenden Hebelverhältnisses auch der Mini-V-Brakes) der Hebel am Lenker war und man keinen weiteren Bremsdruck mehr aufbauen konnte.
Rennbremsen scheinen die einzigen Felgenbremsen zu sein, die wirklich hervorragend mit Rennbremshebeln funktionieren. Mag sein, dass die maximale Bremskraft nicht höher liegt, aber sie sind besser zu dosieren und man muss keinen fast völligen Bremsverlust befürchten, weil man den Hebel nicht weiter ziehen kann.
(Die Mini-V-Brakes waren mit Koolstop Belägen und druckfesten Hüllen betrieben und der Rahmen mit Brakebooster versteift worden. Damals war ich noch mit SLR Hebeln unterwegs, inzwischen sind es aktuelle SUPER SLR Hebel, die minimalst mehr Zug einziehen. Bei Extrembedingungen hilft das aber nur bedingt, wie ich bei einigen Crossrunden schnell herausfinden konnte. Größere Vorteile bringt es die kürzere 80 mm Tektro AL-926 zu montieren, wie ich es am Rad eines Freundes gemacht habe. Die 80 mm Tektro wird verbaut, sollte der 160 mm Bremsscheibentest auch enttäuschen.)