Den optimalen Gang hat man auch mit Gangschaltung selten, da es noch keine stufenlosen Getriebe fürs Fahrrad gibt, man kommt eben näher ans Optimum hin.
falsch, es gibt doch die NuVinci*). Aber die "optimale Übersetzung" ist sowieso ein großes Wort, viele Radlern haben einen angenehmen Trittfrequenzbereich (z.B. 70-90/min), mit dem bei jeder üblichen Geschwindigkeit**) ein passender Gang zu finden ist.
Zitat:
Ein ganz großer Teil daran ist Selbstkasteiung und der andere Teil Selbstdarstellung. Letzterer funktioniert mit diesem Thread ganz gut...
das hilft ja jetzt so richtig weiter. Natürlich ist das Fahren mit einem Eingangrad nicht für jeden geeignet, aber früher gab es noch keine Schaltungen sondern maximal Naben mit zwei Ritzeln, aber auch damit sind Radler auf Reisen gefahren und sehr wahrscheinlich bei starken Steigungen häufig gegangen, aber ob die alle Kniebeschwerden bekommen haben? Ich möchte nicht mit nur immer mit einer Übersetzung fahren, habe aber ein Stadtrennrad, bei dem ich bewußt fast nur in einem Gang fahre, das geht in der Ebene und bei leichten Steigungen mit wenig Gepäck ganz gut fahrbar. Nur weil einige hier niemals mit einem Eingangrad reisen würden und Äußerungen in dieser Richtung als pauschal falsch und gefährlich für andere ansehen, muß auch diese Warnung nicht für jeden richtig sein. Nicht jeder Reiseradler fährt bei jeder Tour den Glockner hoch, viele rollen nur gemütlich an Flußradwegen entlang.
Gruß Felix
*) Da auch diese Nabe nicht der Heilsbringer für den nicht schaltenden Zeitgenossen ist, der dann selbst mit Motorunterstützung in dicken Gängen sich überraschenderweise sehr anstrengen muß, wurde jetzt noch das Automatik-Zusatzmodul entwickelt.
**) Das Anfahren von Null ab erfordert natürlich kurzzeitig eine ebenfalls von Null ab beginnende geringe Trittfrequenz.