Deine Argumantation hört sich zunächst vernünftig an. Sie hebelt sich in Bezug auf das Ausgangsthema aber selber aus. Du magst ja gerne auch wandern und gegen gelegentliches Schieben ist ja nix einzuwenden, aber in der Ausgangsfrage liegt nach meinem Dafürhalten klar die Voraussetzung mit drin, daß es sich nun mal um Fahren, nicht um Schieben und/oder Wandern handelt. Und wenn ich in Mittelgebirgen alles, was nicht eben oder abschüssig ist, hochschieben muß, womöglich einen ganzen Paß, kann man sie eben nur mit nein beantworten. Das ist wie wenn einer fragt, ob er mit einem Auto mit max. Anhängerlast von 500 kg einen Anhänger mit 1000 kg ziehen darf und die Antwort bekommt, ja, nur anhängen darf er ihn halt nicht.
OK, zugegebenermassen liest sich das Eingangsposting des TEs etwas naiv - andererseits frag ich mich: wo ist das Problem? Laßt die Leute doch fahren wie sie wollen. Was geht oder nicht geht werden sie schon selber merken. Und wenn nicht, dann eben Pech gehabt. Schliesslich sind die allermeisten hier erwachsen, und spätestens mit Eintritt der Volljährigkeit muß man Verantwortung für sich und seine Handlungen übernehmen. Von ein, zwei Touren macht man sich die Knie nicht kaputt, und, wenn man's es richtig anstellt kriegt man die auch mit Gangschaltung kaputt. Aber das ist ja das große Problem heutzutage - selber denken (und vor allem selber mal was ausprobbieren!) wird ja immer mehr zu einer schwindenden Kompetenz.