Ich kann deine Argumentation zwar nachvollziehen, teilen kann ich sie aber nicht. Ich kenne eine ganze Menge Anstiege auf der schwäbischen Alb oder auch im Schwarzwald oder im Schweizer Jura, die sich jenseits der 16%-Marke befinden und die dennoch nicht für Radfahrer gesperrt sind. Eine Strecke generell für alle Radfahrer zu sperren, weil evtl. einige Autofahrer oder Radfahrer zu unsicher im befahren derselben sind, greift für mein Dafürhalten zu sehr in die Freiheit eben jener übrigen Auto- und Radfahrer ein (deshalb finde ich auch Streckensperrungen für Motorradfahrer inakzeptabel, auch wenn ich schon seit längerem selbst kein Motorrad mehr fahre). Sicherheit ist ja schön und gut - wo sie über Gebühr in die Entscheidungsfreiheit des Individuums eingreift, halte ich sie aber für überzogen. Ich möchte gern selbst entscheiden, wo ich mir zutraue zu fahren und nicht pauschal auf eine Ebene mit evtl. unerfahrenen Radlern gestellt werden. Einen Warnhinweis an entsprechender Stelle (weit genug vorher mit guter Umfahrung) halte ich für sinnvoll, ein generelles Verbot nicht.