ALLE Hersteller verweisen auf die eigene, einmalige Rahmennummer, die den Rahmen einmalig macht.
Die aber z.B. bei einem meiner Räder nicht eindeutig lesbar ist, weil überlackiert. Wenn ich eine Suchmeldung nach diesem Rad unter Angabe der Rahmennummer losschicken würde, müsste ich drei oder vier mögliche Varianten angeben, das ist auch nicht mehr praktikabel.
Dreimal darfst du raten, was man mit eingravierten ADFC-Nummern machen kann. - Überlackieren!
Ein Bekannter hatte vor einigen Jahren sein nicht ganz billiges Stahlroß vom ADFC "benummern" lassen. Nach nicht allzu langer Zeit, kam es zu leichten Rostschäden. (Ob das Gravieren nun ordnungsgemäß erledigt wurde, vermag ich so nicht zu beurteilen.) Letztlich hat der gute Mann Rost und beschädigten (unterrosteten) Lack entfernt, die Stelle grundiert und überlackiert. Endzustand: Sehr gut. Reparaturstelle und Gravur sind nicht erkennbar.

Wenn ein Fahrrad nach Diebstahl aufgefunden wird und die Rahmennummer polizeibekannt ist, dann spielt es kaum eine Rolle, wenn eine Ziffer kaum identifizierbar ist. Zumal man ja mittlerweile meist noch Fotos vom Rad, Quittungen von Anbauteilen etc. hat.
Nur, meist tauchen die Räder sowieso nicht mehr auf.
PS. Selbst wenn man über die Gravur nur ein wenig Isoband wickeln würde, mir wäre kein Fall bekannt, dass die Polizei im normalen Verkehr eine Entfernung vornehmen würde. So etwas passiert frühestens, wenn mal ein Diebeslager hochgenommen wird. Und das ist ja auch eher selten.