Es gibt vom ADFC zu seiner Graviercodierung (das ist, was der wattkopfradler gemeint hat) ein paar Statements gerade die Garantie von Rahmen betreffend. Nachdem der ADFC mit seiner Codierung (und auch die Österreicher mit teils ähnlichen Ideen) nicht gerade ein Niemand in der Fahrradszene sind, und ein hinreichender Diebstahlsschutz oder besser eine Wiederbeschaffungserleichterungs- und Hehlereierschwerungsmaßnahme ein berechtigtes Anliegen ist, könnest Du TT mal konkret zum Thema ADFC-Codierung und Garantie befragen.
Abgesehen davon, wenn Du eine Nummer egal welcher Art machst, die nicht zerstörungsfrei vom Radl weggeht, dann nimm nicht die Rahmennummer, die wirklich kein Schwein interessiert, solang Du nicht angesichts eines Haufen durcheinanderliegender Fundräder vor Ort Dein Eigentumsrecht am richtigen Radl beweisen mußt. Dann nimm die ADFC-Codierungsnummer, mit der, sofern sich ein Polizist dafür halbwegs interessiert, Dein Rad von selbst einigermaßen sicher zu Dir zurückfindet, auch wenn sie es nach zwei Jahren aus der Alster oder der Oder fischen, im Gegensatz zur Rahmennummer, die nirgendwo registriert ist und die auch sonst keine Rückschlüsse auf die Heimat des Radls zuläßt. Und es ist trotzdem noch etwas "neutraler" bzw. kryptischer, als Anschrift und Name im Klartext anzubringen.
Die Idee mit der gut angeklebten Metallplakette, sollte es mit Direktgravur Probleme geben, ist nicht schlecht. Sicher haltbarer als die Klebecodierung, die der ADFC mit gleichem Nummernschema für zartwandige oder sonstige ungravierbare (z.B. Carbon-) Teile anbietet. Das ist nix weiter als ein Ettikett aus einem Brother-Industrieettikettendrucker, zwar die Type mit dem widerspenstigsten Klebematerial, das die Ettikettenbranche je gesehen hat, aber man bekommt es weg.
lG Matthias