Aber auch beim heutigen Auto steht z.B. nach Ausfall von Motor und /oder Batterie nur noch die Mindestverzögerung an der Bremse zur Verfügung.
Gruß
Helge
Hallo Helge,
Radfahren macht dicke Waden.
4 Tonnen Fahrzeug mit Ladung bekomm ich auch ohne Bremskraftverstärker zum stehen. Aber nur durch eine Hydraulikleitung und nicht durch ein Kupferkabel. Und wenn mittlerweile bei aktuellen Fahrzeugen auch die Handbremse keine Notbremse mehr ist, kannst Du im Falle des Versagens nur noch die Türe aufmachen und mit der Hacke bremsen. Servounterstützung und der ganze damit erst ermöglichte weitere Krimskrams wie ABS usw. sind schon gut, aber die Hydraulikbremse lässt Dir bei einem Ausfall der Subsysteme wenigstens noch eine Chance. Diese ganzen programmierten Helferlein haben auch schlechte Seiten. Der Programmierer kann halt nicht alle Situationen vorausdenken und dann richtig entscheiden. Und da sehe ich auch ein schwieriges Problem. Fast alles, was elektrisch geht, wird heutzutage auch irgendwo programmiert. Nicht mehr der Fahrer ist Fahrzeugführer, sondern der Programmierer. Der Fahrer übermittelt dem jeweiligen System, was er gerne täte. Und der zugehörige Rechner setzt dieses dann um, und zwar nach den Vorgaben des Programierers. Es gibt genug Beispiele unserer elektronischen "Neuzeit", wo tatsächlich die Software Menschenleben gekostet hat.
Grüße
hans-albert