Ich kenne die nicht, aber ich bin mir sicher, dass die sich auch mechanisch fliegen und landen lassen. Wenn das nicht ginge, würde ein ausfall der elektronik zwangsläufig den verlust des flugzeuges bedeuten ...
Ja,das bedeutet es tatsächlich. Eigentlich ist praktisch jedes Jagdflugzeug so konstruiert, dass sich die Eigenstabilität in Grenzen hält. Damit will man eine bessere Manövrierbarkeit erreichen. Mit einer stur stabil geradeausfliegenden Kiste ist Manöverluftkampf nur schwer vorstellbar.
Übrigens stammt die Erkenntnis, dass Nurflügler schwer zu fliegen sind, schon aus den Dreißigern. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Spätestens funkmessunsichtbare Flugzeuge sind auch aerodramatisch reine Katastrophen. Es grenzt schon an Wunder., dass diese Böcke überhaupt fliegen. Bei flieg-am-Draht-Systemen ist sowieso Feierabend, wenn die Bordstromversorgung ausfällt. Über die mechanischen Verbindungen zwischen Knüppel und Pedalen und den Rudern bei russischen Flugzeugen haben westliche Experten (oder die, die sich dafür halten) schon lange gewitzelt. Ich habe selber erlebt, dass Kisten zurückkamen und auf ihren Rädern landeten, obwohl alle Anzeigen beim Kutscher dunkel waren. Die Abmeldung »Höhe 1000, Fahrt 1000, ich katapultiere« habe ich dagegen nur einmal hören müssen (hinterher durften wir drei Tage sammeln).
@slowbeat, über gefühl- und druckpunktlos zu bedienende Bremsen musst du die Lokführer fragen. Die kommen damit schon 100 Jahre klar.
Falk, SchwLAbt