Aber was wäre eine Radreisetag ohne Erlebnisse mit einem Radweg?

Diesmal handelt es sich um den Europradweg R1, den ich in
diesem Waldstück treffe. Tja, und hier stelle ich wieder eine neues Hindernis fest. Es ist ja gut und schön, dass der Radweg mit einem nach links und rechts weisenden Doppelpfeil bezeichnet ist. Bloß.... wenn da nicht dransteht, in welcher Richtung es wohin geht, nützt der Doppelpfeil gar nichts. An sich bin ich ja nicht blöd, aber der Radweg macht in dieser Gegen derart viele Schlängellinien, dass das Abbiegen nach Osten jedoch den Radweg in Richtung Westen nimmt. Das stelle ich erst im nächsten Dorf fest, ich erinnere mich an Asterix und muss lachen:
Asterix: Wir gehen nach Osten, zu den Westgoten.
Obelix: Die Westgoten wohnen im Osten?
Asterix: Nein, die Westgoten wohnen im Westen und die Ostgoten wohnen im Osten. Aber von uns aus gesehen wohnen die Westgoten auch im Osten. Verstehst Du?
Obelix: Nein.
In dem Moment konnte ich es dem armen Obelix sehr gut nachfühlen.

Aber der Umweg war nur marginal. Trotzdem frage ich mich manchmal, ob je einer derjenigen, die solche Radwege planen, mal eine Radreise unternommen hat.