Letztlich muss man sich gerade auch mit dem Navi einige Zeit beschäftigen um es überhaupt zu verstehen. Das kostet viel Zeit und die Reise vorher einzugeben ebenfalls. Allein wenn ich wie bei Garmin üblich einen 30 stelligen Code zur Freischaltung eingeben muss, würde ich schon einen Koller bekommen. Wäre das GPS am Rad so einfach wie am Auto, dann wäre es wirklich fortschrittlich.
Mit meinem Garmin-Nüvi für schlappe 89€ inclusive Karten für Westeuropa bin ich wirklich sehr zufrieden. Beschäftigen musste ich mich mit dem Auto-Navi kaum - es funktioniert einfach. Lasse ich mich navigieren habe ich schon die vielfältigsten Schleichwege kennen gelernt. Oft sehe ich kleine Gewässer (Kiesweiher, Fischteiche) welche ich ohne Navi nie entdeckt hätte, da die Sicht von Büschen verdeckt ist. Ansonsten lade ich einfach fertige Routen drauf, welche ich dann eben nachfahre. Schön wäre es nur noch, wann ich die eigenen Routen "angesagt" bekommen würde, es ist einfach entspannter zu radeln, wenn das Navi sagt: "7,8 km gerade aus, nach 300m rechts abbiegen, nach 80m rechts abbiegen, rechts abbiegen" Tja, und wann ich trotz der Hinweise nicht rechts abbiege, dann heißt es eben "Neuberechnung in Gang" und weiter geht es