2. Jemand der die Welt bereist hat, wird sich nach der Reise nicht damit zufrieden geben alleinig von Sozialsystem zu leben.
Diese Schlussfolgerung verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Zum Thema selbst: für mich ist mit Reisen auch ein gewisser Luxus verbunden, d.h. den Reisestil, den ich mir vorstelle, kann ich mir nicht über einen längeren Zeitraum leisten. Außerdem bin ich irgendwie ziemlich bodenständig und träume daher auch nicht vom Aussteigen.
Ich kann es mir schwer vorstellen, dass sich jemand täglich selbst motiviert hat vornan zu kommen, sehr flexibel ist und eine andere Lebensrealität (z.B. Kontakt mit Armut ohne Sozialsysten) kennengelernt hat einfach den ganzen Tag überspitzt formuliert "den ganzen Tag vor der Glotze" sitzt. Eine Reise reflekiert auch. Speziell in armen Länder lernt man erstens seine eigenen Ansprüche zu reduzieren und mit weniger glücklich zu sein. Wenn Du mal in Afrika auf dem Land warst, dann sieht man wie Menschen auch ohne materielle Dinge glücklich sein können. Ein paar Aussteiger habe ich schon kennengelernt. Jeder von diesen hat eine Nebenbeschäftigung zum Hauptjob oder hat sich selbständig gemacht.
Gruß Thomas
Homepage: http://thomasontour.de Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007