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Habe von Leuten gelesen, die mit langen breiten Kurbeln Knieschmerzen haben, keine Ahnung, ob das überbewertet wird. Das wichtigste wird eine ausreichend hohe Trittfrequenz sein schätze ich.
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Erst einmal,
wäre zu klären, ob man eine Ursache festmachen kann. Am besten mit einem Arzt zusammen. Wenn wir es wirklich auf die Kurbel eingrenzen können, dann wären folgende Fragestellungen zu beachten:
-Kurbellänge
-Q-Faktor
-Übersetzung
-Kompatibilität mit vorhandenen Komponenten
Länge spielt nur in seltenen Fällen eine Rolle, wenn z.B. das Knielot so gar nicht herzustellen ist. Meine Knie sind toleranter, wenn ich leicht hinter dem "perfekten" Knielot sitze als wenn ich mich mit dem Knie davor befinde.
Q-Faktor: Ja, kann eine Rolle spielen, hängt aber von individuellen Komponenten ab. Bei HT-II kann man nicht viel drehen, mit Vierkant kommt man manchmal weiter, man sollte sich also nicht zu sehr vorfestlegen.
-Übersetzung: Ja, generell kann ich auch kleinere Übersetzungen an der Kurbel realisieren, aber ... (nächster Punkt)
-Kompatibilität: ...ich muss die Specs der Komponenten am Rad beachten. RR-Umwerfer haben z.B. Kettenlinien zwischen 43 und 45 mm zumeist. Deswegen fällt auch der Q-Faktor meist etwas günstiger aus, da MTB-Kurbeln meist irgendwo zwischen 49 und 51 mm liegen. Je nach gewünschter Blattgröße kann es aber passieren, dass sich das nur mit einem Vierkant-System realisieren lässt.
Am Patria Ranger von Kind 1.10 läuft eine Sugino XD-2 in einem Token-Vierkantlager mit einer Kombi von 26-42 Z plus Bashguard, ist also eine 3fach-Kurbel. Der Umwerfer ist ein SRAM-Force aus der RR-Gruppe. Die Gebhardt-Blätter haben zwar keine Steighilfen, aber insgesamt schaltet das sehr ansprechend.