Genauso wie die Fähigkeiten, sein Fahrrad in mehr oder minder kritischen Situationen gut im Griff zu haben.
Das kommt nach meiner Meinung daher, daß häufig viel zu große Räder gefahren werden. Diese trägen Riesenschiffe sind dann nur noch schwer um enge Kurven zu zwingen.
Was wiederum bei den Kleinen beginnt. Die Eltern wollen nicht andauernd eine neues Rad kaufen und damit wird manchmal ein auf Jahre hin zu großes Rad angeschafft. Ist das Rad richtig, hat das Kind schon das Gefühl, es wäre zu klein. Schließlich wird das Rad zum Maßstab für "Erwachsenenwerden" und es kann nicht groß genug sein. Hinzu kommt, das "coole" Lenkerhaltung entweder vom überhöhten oder zu niedrigen Sattel aus möglich sind. Auch spielt ein falsche Sitzhaltung auf kurzen Stadt- und Dorfstrecken gesundheitlich keine große Rolle. Sehr wohl sind aber dann die Gewohnheiten eingefahren, die man später bei längeren Fahrten nur schwer wieder ablegen kann.