Hallo Wolfrad,
du meinst die Insel derer, die gern der Gelassenheit fröhnen? Ich weiß es leider auch nicht, jedoch obacht! - gelegentlich verirren sich einige Insulaner in das Verkehrsgewühl unserer Festlandstädte, wo sie dann alsbald in Seenot geraten und untergehen, während ihre kläglichen Hilferufe vom Lärm und Getöse der Wettfahrenden verschluckt werden - wohl ein Grund für ihre Seltenheit.
Was die nicht realitätentaugliche Lyrik anbetrifft - ab mit ihr ins Exil, auf die Insel der bloßen Vorstellung, auf dass die Realität sich selbst überlassen bleibe und nicht etwa durch überschwemmende Lyrikergüsse am Ende selbst noch in Seenot gerät.
Schönen Abend,
gisi