Exoten waren Sporträder schon immer und sind es bis heute.
Der Marktanteil des Rennrads liegt auch heute unter 5 %.
Der Durchschnittspreis eines Rades liegt bei ca. 340 Euro.
Als ich meine ersten Radtouren unternahm, hatte mein Cousin schon ein 10 Gang Rennrad, während ich mich mit meines Vaters Single Speed Panzer plagen mußte.Wir fuhren aber gleichauf. "Single Speed" fahr ich heute wieder beim Einkaufsrad, hat eindeutig Vorteile beim Komponentenverschleiß.
Zu dieser Zeit ( ca. 1960) wurde die TdF mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 37 km/h gefahren, heute sind es auf wesentlich besseren Straßen und mit wesentlichen "besseren " Trainings- und Dopingmethoden läppische 3 km/h mehr.
Ob ein oder viele Gänge, das entscheidet nicht, ob einer schnell fährt, sondern der Schmalz in den Wadeln.
Die Bremsen, da geb ich dir recht, sind besser geworden. Von der Rücktrittbremse hast du allerdings wieder mal keine Ahnung. Von wegen sanft. Unser Lieblingsspiel als Kinder und Jugendliche war mit blockiertem Hinterrad zu driften. Dabei lernte ich auf Kosten der Hinterradreifen die Odenwaldbuckel abwärts oder auf Sandpfaden in den Käfertaler Hochalpen schleudernd eine einigermaßen ordentliche Radbeherrschung.
Zum Glück ist Radfahren gerecht. Das Material ist nachgeordnet*, Kraft, Kondition und Fahrtechnik sind viel wichtiger.
Gruß
Theodor
P.S. Nachgeordnet heißt vor allem, daß sich technisch gute Radler mit schlichten aber funktionellen Lösungen begnügen und überflüssigen Schnickschnack ablehnen.