Ich habe mich in diesem Forum schon einmal über MTB-Fahrer ausgelassen, die ihr Rad mit dem Auto zum nächsten Wald transportieren um dann dort die Rehkitze zu erschrecken oder durch die Bachbetten donnern; auch nicht sehr intelligent und umweltbewusst. Aber das gehört ins gleiche Bild, wie die Fitness-Süchtigen die mit ihrer Karre ins nächste Fitness-Zenter fahren um dann dort "Sport" zu treiben. Oder die Nachbarsmutti, die ihre Göre ins Fitness.Zenter (4 km von zu Hause) fährt und dann noch rummosert, weil sie mit dem Zug zurückfahren muss.......
Ob das Auto viel zu gefährlich ist, na ja, das Rad der Zeit kannst Du nicht zurückstellen! Und das Problem ist ja gar nicht das Auto, sondern der Mensch darin. Aber wenn jemand heute käme und sagte: He, wir haben da ne super Erfindung, sie hat leider nur den Nachteil, dass jedes Jahr ein paar 1000 daran sterben, ich glaube kaum, das man dann so eine Erfindung umsetzen würde. Leider sind heute fast keine politischen Lösungen dieses Problems möglich. Autofahren ist Allgemeingut geworden und wer nicht fähig ist, ein Auto zu führen, bekommt über den Umweg eines psychiatrischen Gutachtens trotzdem noch zu einer Fahrerlaubnis. Wer besoffen Unfälle verursacht und Menschen verletzt, bekommt mit dem Hinweis, seine berufliche und wirtschaftliche Zukunft sei mit einem Führerscheinentzug gefährdet, den Führerschein zurück!
Meine Version würde lauten: Beruf verfehlt! (Gilt genauso für Lehrkräfte, die sich an Kindern vergreifen, an Ärzten die sich an Patientinnen vergehen, an Polizisten, die sich schmieren lassen etc.)