In Antwort auf: Aragorn

a) Die Folgekosten trägt die Krankenversicherung. Aber nur wenn die Person Krankenversichert ist und dort einzahlt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Deutschland!

Da muss ich Dir widersprechen. 87% der dt. Bevölkerung sind gesetzl. krankenversichert. Die restlichen 13% sind sicher nicht alle freiwillig (privat) krankenversichert, es gibt bewusst und unbewusst Nicht-Versicherte, man schätzt deren Anteil aber auf unter 3%. (Quelle: BMGS)

In Antwort auf: Aragorn
Versicherungen sind dafür da um in Versicherungsfällen zu zahlen.
Wenn ich zahle damit mir im Unfallfall geholfen wird will ich auch das gezahlt wird im Unfallfall. Klarer Fall. Das hat nichts mit Allgemeinheit zu tun.


Es hat aber etwas mit Allgemeinheit zu tun, ob meine Beiträge zu egal welcher Versicherung durch die Unvernunft Einzelner hoch sind oder nicht. Ich arbeite seit über 10 Jahren direkt oder im Umfeld div. Versicherungsunternehmen. Machen wir einfach mal ein fiktives Beispiel, dass aber im Ansatz und Teilen von der Wirklichkeit bei Versicherungen gar nicht so weit entfernt ist: 10% einer versicherten Gruppe verursachen durch ihr "fahrlässiges" Verhalten 90% der (Schadens-) Kosten. Wenn Du zu den 90% der Gruppe gehören würdest, was würdest Du über die 10% denken? (Bei Sachversicherungen würde den 10% übrigens ziemlich schnell gekündigt werden.)

Versicherungen sind Solidargemeinschaften und das schliesst per def. alle Mitglieder der Gemeinschaft ein.

Gruss
Uli