In Antwort auf: danielr

Was mich bezüglich Alleinunfälle erschreckt sind die MTBler. Ich blättere mich gelegentlich durch www.mtb-news.de, das ist eine MTB-Community mit irgendwas um die 33 Tsd. reigstrierten Usern, hoher Anteil Jugendlicher. Über die Zeit bin ich allein dort auf drei Meldungen gestoßen, in denen vom Tod eines MTB-Kumpels berichtet wurde. Sturz bei Downhill auf Müllhalde usw. Überhaupt findet man dort im Forum sehr viele Unfallbekundungen. Wenn man die 3 Toten mit 33 Tsd. Usern korreliert könnte man in einer Milchmädchenrechnung zu dem Ergebnis kommen, daß Mountainbiking per se eine Todesrate von 1:11000 hat. Das ist - wieder Milchmädchen - erheblich mehr als die Gesamtzahl Todesfälle mal Alleinunfallquote durch Gesamtzahl Radfahrer in DE.

Es scheint also deutlich gefährlichere Dinge zu geben, als (auf Straßen) schnell von Bergen herunterzufahren...

Daniel

Abgesehen davon, dass auch unter den MTBern verschiedene Spielarten gibt und die von Dir erwähnten tragischen Todesfälle innerhalb der wohl risikofreudigsten (und zahlenmässig zu der kleinsten gehörenden) Abteilung (Downhill, Freeride etc.) vorkamen sollte nicht verschwiegen werden, dass der Todessturz an der Müllhalde, so bedauerlich er auch ist, einfach aus einer absoluten Selbstüberschätzung resultierte. (verhältnismässig winzige Landefläche, große Höhe, kein Platz für Fehler)