Den ersten Absatz könnte ich komplett so unterschreiben! Irgendwie will man ja schon ein bisschen vom Fleck kommen, aber je weniger Kilometer am Abend auf dem Tacho stehen, desto mehr Spaß hat's meist gemacht. Am Hardtail kannst du statt der Zorro-Bar wohl genau so gut einen konventionellen Gepäckträger verwenden, der sich auf dem Ausfallende abstützt. Auf dem Trail mußt du den halt abräumen, aber dann stellt er auch kein großes Hindernis mehr dar und verhindert sogar zuverlässig Kontakte zwischen Hosenboden und Hinterreifen. Ich senke die Sattelstütze nie ab, lege aber Wert auf eine gescheite, festverzurrte Werkzeugtasche am Sattelgestell, damit keine Gefahr besteht, sich die Hinterkante des Sattels in den Unterleib zu rammen. Wenn du es mit der Sattelüberhöhung nicht übertreibst, kann der Rucksack eigentlich so schwer sein, wie er will. Man ächzt zwar jedes mal, wenn man ihn aufsetzt, aber beim Fahren liegt deswegen kein zusätzliches Gewicht auf den Händen. Wichtig ist es, den Brustgurt zu schließen. Andernfalls kann der Rucksack dich ratz-fatz fesseln, wenn er bergab mal nach vorne kommt und anschließend die Träger auf die Oberarme rutschen. Frag mich nicht, woher ich das weiß!
