Hallo Andreas,
Das "Tunnelerleben", wenn man fremden Angaben folgt, ist für mich unerträglich.
das zeugt von völliger Unkenntnis in Bezug auf GPS. Gerade wenn ich fremde Daten in Form von Tracks oder Routen benutze kann ich zu Hause schon mit entsprechenden Programmen, z.B. ttqv mir ganz genau ansehen was da auf mich zukommt. Ich kann mir die Strecke sogar dreidimensional in Googel Earth anzeigen lassen.
Gerade mein Norwegenurlaub dieses Jahr habe ich ausschließlich elektronisch durch Hinweise aus diesem Forum geplant. Allein die Vorplanung am heimischen PC hat mir sehr viel Freude bereitet.
Ich verstehe ganz und gar nicht was daran ein "Tunnelerleben" sein soll, aber du hast schon recht wenn man in einen am besten unbeleuchteten Tunnel rein fährt hat man ein Tunnelerlebnis.
Ich hätte dich gerne mal gesehen, wie du mit Karte zielstrebig mitten in der Nacht aus Alesund rausgefahren wärst und dann noch rechtzeitig am Fähranleger in Sulesund gewesen wärst.
Mit Verlaub dein Geschreibsel mit den kleinen Schritten ist einfach nur Käse. Früher ohne GPS habe ich mich einfach zu oft verfahren. Zum Mitplotten auf der Kartentasche muß man schon ganz schön konzentriert zu Werke gehen, sonst hat man die aktuelle Position schnell verloren. Mit GPS kann ich da wesentlich entspannter fahren. Gelegentlich verfahre ich mich sogar mit GPS, da ich da nicht ständig draufschaue. Im schlimmsten Fall fahre ich halt wenige Meter zurück, meistens findet man jedoch mit einer alternativen Strecke sehr schnell wieder auf den gewünschten Weg zurück.
Manchmal verfahre ich mich sogar absichtlich, wenn ich aus irgendeinem Grund von der geplanten Strecke abweiche. Ich mache das oft und auch sehr gerne. Dabei hilft mir das GPS ungemein.
Auch ohne nach dem Weg fragen zu müssen hatte ich bei meiner Reise durch Norwegen sehr viel Kontakt zur Bevölkerung.
Meine Meinung ist nach wie vor, daß jemand, der mit Karten nix anfangen kann auch mit dem GPS nicht klar kommt. Für einen navigatorischen Tiefflieger nutzen weder Karten, noch GPS.
Nervig ist es allerdings, wenn die Karte immer wieder zusammengefaltet und irgendwo verstaut wird. Aber das läßt sich ja besser lösen.
eben, mit dem GPS am Lenker

@Falk: Ich möchte mal sehen wie du das schaffst bei höheren Windstärken, womöglich gepaart mit Regen, dich auf der Karte zu orientieren ohne diese anders als vorgesehen zu falten. Ich habe das bislang noch nicht geschafft, vermutlich bin ich dafür zu blöde.
Außerdem besteht bei diesen widrigen Verhältnissen die große Chance, daß die Karte in mehrere Einzelteile zerlegt wird.
Bei mir bleiben meine schönen Karten schön zu Hause in der trockenen Stube. Nur eine grobe Übersichtskarte nehme ich schon mit, wenn ich auf Reisen gehe.
Ansonsten möchte ich mich der Meinung vom José voll und ganz anschließen.