Hallo Thomas,
Auf den Papierkarten, die ich mir kaufe achte ich auf solche touristischen Hinweise.
und was macht es aus, wenn ich mir anstatt aus der Karte meistens noch umfangreichere Informationen aus dem Netz, z.B. bei Googel hole?
"Allerdings ist es ein leichtes, wenn man die genaue Lage in deiner Karte hat, das dann in die digitale Karte einzuzeichnen und als eigener POI ins Garmin zu übertragen":
Das ist aber Papierkarte mit GPS anstatt Karte vs. GPS.
ja und? Ich besitze hier ein großes Sortiment an Reiseführern, Bikelinebüchern und Papierkarten. Die ergänzen meine digitalen Karten ganz hervorragend. Neu schaffe ich mir sowas allerdings eher weniger an. Es gibt aber auch Ausnahmen. So habe ich bei meiner Tour durch Norwegen
diesen und
diesen Reiseführer gekauft und die Strecke dann manuell als Track erstellt. Ich hole meine Informationen meistens aus dem Netz. Außerdem gibt es in jedem größeren Ort Infotafeln an denen oft ein Stadtplan dabei ist. Da kann man sehr schön sehen was in dem Ort sehenswert ist, falls man das nicht schon vorher weiß.
Der entscheidende Vorteil vom GPS gegenüber von Karten ist die sichere Navigation, vor allem bei widrigen Witterungsverhältnissen, z.B. Starkwind, Nacht, Regen. Und man weiß eben immer wo man gerade ist.
Mit:
- 3 gute Reiseführer
- 2 Bildbänden
- 2 guten Papierkarten
- 1 digitalen Topo GPS Karte
- 20 guten Internetseiten
- GPS Gerät
kann man super Routen planen. Fehlt irgendetwas aus der Liste macht man Abstriche (ob die gravierend sind sei mal dahingestellt )
das glaubst du doch wohl nicht im Ernst, oder?
Ich behaupte mit dem Gerät und CN 9 für 100€ aus der Bucht, sowie Recherche im Netz über die Orte, welche an der Strecke liegen, ist man bestens bedient.
Mit zusätzlichen Topokarten oder extra Software wie z.B. ttqv hat man dann halt mehr Luxus. Luxus kostet dann eben mehr.
Ich frage mich auch warum beim Forumstreffen von vor 2 Jahren die Tour zur Windstein nach nur 2km für dich beendet war, als du fotografiert hast und wir das nicht bemerkt haben. Da hättest du doch Gelegenheit gehabt zu zeigen, daß dein Kartenmaterial genausoviel leisten kann wie die GPS-Geräte.
Bie diesen Routen dürfen mir die GPS-Kritiker gerne mal darlegen wie man sowas flüssig fährt und ungünstigerweise dann noch Wind und/oder Regen dazukommt.
Es muß doch was dran sein,
wenn selbst kleine Betriebe , GPS-Daten für Radtouren ins Netz stellen. Bequemer und vor allem schneller kann man doch gar nicht an tolle Touren rankommen, welche sonst nur Ortskundige kennen.
Außerdem ist noch gar nicht erwähnt worden, daß man wenn man eine Tour nur über Forst- und Waldwege plant ein Roadbook benötigt. Der zeitliche Aufwand für dieses Roadbook dürfte den Aufwand einer Planung mit digitaler Karte bei weitem übersteigen.
Diesen Bildband werde ich mir in naher Zukunft anschaffen. Da sind unter anderem auch GPS-Koordinaten drin. Warum wohl?
Mir ist das eigentlich ganz wurst wie andere Leute navigieren, ich für meinen Fall verzichte auf diese Annehmlichkeit nicht mehr, nie wieder.