Deshalb: Abhängig davon, "wo und wie" man unterwegs ist, möchte ich der oben gemachte Aussage, dass das oft verwendete Kostenargument keines gegen den GPS-Einsatz ist, weil Karten und Bücher auch was kosten, widersprechen. Wie erwähnt hätte ich für den GPS-Einsatz über 15 Jahre mehr auf den Tisch gelegt, als die 400 Euro, die in dem Zeitraum für Karten und Bücher drauf gingen (von der Empfehlung trotz GPS Karten zu kaufen mal ganz abgesehen). Und ich wage zu behaupten, dass das für sehr viele Reiseradler gilt, wenn nicht sogar für die Mehrheit.
und über 15 Jahre wird ein GPS Benutzer garantiert nicht das gleiche Gerät behalten sondern wahrscheinlich sogar mehrere.
Ich habe für mich auch verglichen und das ist bisher erheblich zugunsten der Karten ausgefallen.
Trotzdem würde ich mich nicht als GPS-Gegner bezeichnen, im Gegenteil. GPS-Geräte werden sich auch im Radfahrbereich auf breiter Front durchsetzen, wahrscheinlich auf längere Sicht fast so stark wie Tachometer. Auch in bessere Kameras und Handys werden sie zukünftig integriert sein.
Langfristig wird es auch jeden Radwanderweg für das GPS geben, die ersten Fremdenverkehrsämter bieten das schon an.