Hallo Roland,
zu den Schuhen: es gibt grob gesagt drei Sorten, nämlich die "echten" Rennradschuhe mit spiegelglatter Sohle, bei denen man auf den relativ großen Cleats läuft; die "echten" MTB-Schuhe, die versenkte kleine Cleats in einer mehr oder weniger flexiblen, profilierten Gummisohle haben und schließlich eine Sorte, die ich üblicherweise als "Hybridschuhe" bezeichne: eine harte Sohle mit einigen hohen Profilklötzen um den Rand, bei denen man die gute Kraftübertragung der Rennschuhe hat, aber immer noch nicht auf den Cleats läuft.
Meine Cleats habe ich eingestellt, indem ich mich mit den Schuhen an den Füßen bequem hingestellt habe und dann nach unten geschaut habe, wie weit der jeweilige Fuß schräg nach außen stand. Dann habe ich mir gemerkt, welcher Punkt am Schuh am weitesten vorne parallel zum gedachten Fahrradrahmen ist, ihn markiert (Finger draufgehalten) und die Spitze vom Cleat darauf ausgerichtet. Saß vom ersten Augenblick an perfekt.
Um die Füße zu entlasten, kannst du natürlich mit Kombipedalen fahren; dann kannst du bei Bedarf jederzeit ausklicken, das Pedal umdrehen und mit den Bärentatzen weiterfahren.
Die Schuhe müssen passen, erstens, was den Leisten angeht, zweitens, was die Fußhaltung beim Pedalieren betrifft. Über längere Zeit schmerzfrei fahre ich jetzt erstmals mit Specialized-Schuhen, die den Fuß an der Außenkante etwas absenken. Der Schuh sollte gut sitzen und nicht zu weit sein, denn sonst wird die Kraftübertragung wieder beeinträchtigt. Rechne damit, daß du nicht auf Anhieb den perfekten Schuh findest, sondern etwas suchen mußt.
Liebe Grüße,
Kati
P.S.: Ich gehöre auch zur ungeschickten Sorte, mit einem Ampelumfaller. Ich weigere mich aber mittlerweile, mich deshalb zu schämen
