die wenigsten von Euch kennen sich in Ostdeutschland genauer aus. Mir ist bisher nur MartinBP aufgefallen, der in Ostdeutschland auf Mehrtagesrouten auch abseits
Von meinen 15.000 Radelkilometern letztes Jahr waren mindestens 10000 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ich stelle aber auch selten Reiseberichte von Touren aus dieser Gegend ein, seltene Ausnahme ist
Rad und Metal an der Teufelsmauer bei 38 Grad (Reiseberichte) 
In Ostdeutschland gibt es schon lange Hotelsterben und Gaststättensterben, sicherlich durch Corona beschleunigt. Das ist in Westdeutschland auch so, aber da ist das Ausgangsniveau viel höher.
Nö. Versuche mal auf der Hohenloher Ebene zwischen Neckar und Tauber, im Kraichgau, im Hunsrück oder in Hessen zwischen Fulda und Main unterwegs zu sein. Die Hotel- und Einkehrendichte ist da nicht besser als in Brandenburg: Auf dem Land kannst du glatt verhungern, also musst du dich von Kleinstadt zu Kleinstadt navigieren. Dafür ist die Natur hübsch (anders als in Brandenburg

)
Außerdem ist die Frage, wie ernst manche Hotels in der Provinz Booking.Com nehmen.
Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Meines Wissens bedeutet die Teilnahme an Booking.com, HRS, Trivago und wie sie alle heißen IMMER, dass das Hotel sein Buchungssystem mit dem Portal vernetzt. D.h., es ist ausgeschlossen, dass ein über Booking gebuchtes Zimmer jemand anderem vermietet wird. Es kann aber durchaus sein, dass einfach mal niemand in den Computer guckt und dann überrascht ist, wenn ein Gast vor der Türe steht.
Du schreibst in deinem Profil, du fährst zwischen 80 und 120km am Tag. Dass du Mittags auf Booking.com kein einziges freies Hotelzimmer in ungefährer Reiserichtung findest, das du bis Abends erreichen kannst, kann ich mir auch in Brandenburg kaum vorstellen. Natürlich sieht das anders aus, wenn du erst 17 Uhr schaust, Mondpreise vermeiden musst oder nicht von deiner Route abweichen willst.
Ich hab mir jetzt mal das Night Cat Ultraleicht-Einpersonenzelt bestellt. Das ist als Immer-dabei-Alternative gedacht, falls mich die verfügbaren Hotels nicht ansprechen und das Wetter ok ist. Beispielsweise habe ich auf meiner Sommertour'24 in Tschechien völlig überzogene 150 EUR für ein schlichtes Zimmer bezahlt, nur weil das in einem (völlig überlaufenen) Wandergebiet lag, in das ich eigentlich gar nicht hinein wollte. Mit Zelt hätte ich mir das sicher gespart

LG Erik (Eine riesige Suite im Continental in Pilsen hat nur 120 gekostet, und da wollte ich tatsächlich hinein^^)