Alle vorgenannten Beschreibungen kann ich so teilen.
Ich habe noch den Vergleich zwischen den "Marathon Winter" und den "Winter". Erstere haben vier Reihen Spikes, letzteres lediglich zwei. Für den, der nicht vor hat, sich großartig in die Kurven zu legen, reichen die zwei Reihen aus. Mit vier Reihen hat man auch bei großer Schräglage nocht gut Haftung. Ob das im Winter wirklich so nötig und sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt.
Denn eines sollte man bei Spikereifen wissen: Auf Eis fahren sie sich genial, fast mit Asphalt vergleichbar. Aber sobald es um sulzigen Schnee geht, bringen die Spikes nichts mehr. Da hilft nur (richtig) viel Profil und das fährt sich wiederum bei den innerstädtischen Bedingungen zu 95% des Winters so bescheidend bremsend, dass ich da über die recht schmalen gut tollenden Marathon Winter schon froh bin.
Klingt unterm Strich kritischer als es ist: wirklich heimtückisch im Winter ist überschneites Eis. Dagegen sind Spikereifen super. Im Sulzschnee hat man generell Traktionsprobleme, da rutscht es halt, sowohl beim Antreten, als auch beim Lenken und Bremsen. Aber es rutscht in der Regel nicht so unerwartet, dass man nicht drauf reagieren könnte. Beim Rutschen auf Eis kannst du (meist) nicht mehr reagieren.