Wieso blöd? Schlußendlich ist doch Bildung dein eigener Vorteil, keine Blödheit. Daß das von den Schülern so nicht gesehen wird, ist ein Problem, aber nicht daß sie blöd sind, wenn sie nicht den geringstmöglichen Dienst nach Vorschrift machen.
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Hallo Andreas,
das bildung zum eigenen vorteil ist, ist zwar allgemein bekannt, aber den wenigsten mit 16 oder 17 jahren klar (geschweige denn noch früher). später merkt das mancher - viele aber auch nicht, weil sie manche dinge wirklich nie wieder benötigen werden. und sich mit diesen dann vor der abiturprüfung/dem schulabschluss den kopf "zumüllen" zu müssen, wenn man sich eigentlich eher mit anderen fächern beschäftigen müsste, in denen man echte defizite hat, kann durchaus auch kontraproduktiv sein.
außerdem wird doch vielfach vorgelebt, dass man sich nicht kaputt machen und seine leistung möglichst teuer verkaufen soll. warum sollte man sich dann für etwas anstrengen, für das man nicht mal mittelfristig (studium o. ausbildung) einen nutzen erkennen kann?
diese einstellung entspringt natürlich auch dem schon früher angesprochenen angeborenen, mitunter auch unbewussten egoismus vieler - warum soll ich's tun, wenn's MIR nichts nützt?
um darauf zu kommen, dass etwas sich trotzdem lohnen kann, muss man erstmal drüber nachdenken und das erfordert wiederum eine gewisse allgemeinbildung zwecks denkanstoß und vergleichsmöglichkeiten des eigenen tuns.
damit wären wir wieder beim thema der motivation anderer zu konstruktiven maßnahmen um unsere welt ein kleines bisschen besser zu machen.
viele grüße, Richi