Ich bin der Meinung die Politik ist immer ein Spiegel der Gesellschaft. Also kann man im Grunde nur durch ein breites Umdenken was aendern. Es nur denen da oben zuzustecken ist doch sehr passiv. Die Zukunft geht uns alle was an, egal was Philosophen sagen. Egal welchen Blickwinkel ma hat, ob Familienvater oder Abenteurer.
Leider ist es doch so, dass nur jene in die hohe Politik kommen die auch ueber finanzielle Mittel fuer einen Wahlkampf z.B. verfuegen. Diesen Geld kommt oft von der Industrie denen die wirklich Geld haben. Die Gewaehlten sind dadurch indirekt gezwungen, im Interesse der Geldgeber zu handeln, weil sonst gibts kein Geld fuer die naechste Wahl.
Hallo moiino,
deine beiden aussagen widersprechen sich irgendwie, wahrer finde ich persönlich die zweite: wenn politiker (zumindest die meisten, welche die wirklichen entscheidungen treffen, keine drei, vier leute vom bürgerbündnis im stadtrat oder so) im interesse derer handeln, die sie bezahlen - wie soll das ein spiegel der gesellschaft sein?
und solange entscheidungen von solchen leuten und nicht von denen, die veränderungen wollen, getroffen werden wird sich auch nichts groß bewegen, wenn's den zahlenden, sprich den industrie-lobbies und anderer großer interessengruppen, zuwider ist. das dumme ist jetzt, dass du auch nicht zu jemandem wirst, der was entscheiden darf, es sei denn du wirst genauso hörig und vertrittst interessen von leuten mit viel geld.
Ich kann also nicht zustimmen wenn du meinst man muss ganz oben sein. Auch Autoren, Professoren und ganz "Normale" koennen viel aendern und laut schreien. Wenn viele "kleine" in normalem Ton, wie eben z.b. in einem Forum, ueber sowas reden kann sich auch was bewegen.
damit hast du recht, meinungen können auf diese weise sicherlich beeinflusst oder gebildet werden, aber auf freiwilliger basis wird es eben nie so effektiv sein wie wenn die veränderungen die zwingende form von gesetzen annehmen würden.
aber wenn jeder im rahmen seiner möglichkeiten irgendetwas tut ist das sicherlich immer noch besser als wenn alle dasitzen und sagen sie können eh nichts machen - seien wir also froh, dass es uns gibt, die was tun wollen!

ich betrachte mich im übrigen nicht als pessimisten, sondern als realisten...
viele grüße, Richi