Campingplatzbetreiber in anerkannten Kurorten zu nennen, wobei man oft mehr als 10 Teuronen für eine Übernachtung zahlt. Hinzu kommen außerdem noch 50 Cent für eine Duschmarke, die gerade für eine 4-minütige Körperpflege reicht. Will man sich diesen Stress nicht antun, ist man also schon mit 1 Euro zusätzlich dabei, um wenigstens einigermaßen entspannt duschen zu können.
Dann gibt es wieder CP`s, die etwas preisgünstiger sind. Mit etwas Glück liegen die Ausgaben da so bei ca. 7 Euro inklusive Duschen nach beliebiger Dauer.
Ich finde es gar nicht dumm, wenn (Warm-)Duschzeit begrenzt ist und kostet. Gerade auf kleine Campingplätzen stellt das so sicher, dass ich fast immer duschen kann und nicht ewig warten muß, bis andere mit ihrer Endlos-Duschorgie fertig sind. Warmwassererzeugung kostet schließlich auch dem Betreiber (und der Umwelt) einiges. Warum sollte man das nicht bezogen auf die Nutzung umlegen? Sympatisch ist mir ein Camping-Preis, der für ein kleines Zelt bei 5 Euro liegt und dann halt noch Kosten für Duschmarken und ggf. Stromanschluß getrennt dazu kommen.
Sympatischer sind aber natürlich die urig kleine Saison-Campingplätze ohne Autoplätze und mit bloß improvisierten Kaltwsserduschen im halboffener Bretterbude. sowas habe ich schon in Süd-Frankreich erlebt - genial. Eine Sammlung von Campingplätzen mit ökologischem Anspruch, ohne Dauercamper und ohne Autos und Campingwagen auf dem Platz wäre schon ne tolle Sache. Komfortable Alternative ist natürlich die Übernachtung daheim bei gleichgesinnten "auf Gegenseitigkeit" im Stile des
ADFC Dachgeber oder Hospitality-Club. Leider hab ich derzeit kein Platz Gäste aufzunehmen. Das war sowohl gebend wie nehmend fast immer nett - wenn auch etwas anstrengend. Aber reisen soll ja meiner Meinung nach nicht nur Sport und Naturerlebnis sein, sondern auch dazu dienen interessante neue Leute kennenzulernen.
Maja