Ich zelte eigentlich nur wild, wenn es keine Zeltplätze gibt oder wenn diese unerwartet geschlossen sind. Das größte Problem dabei ist immer wieder das fehlende Waschwasser. Klebrig in den Schlafsack kriechen ist wirklich fürchterlich. Das skandinavische Jedermannrecht kommt einem sehr entgegen, eine finnische Badestelle ersetzt gelegentlich einen Zeltplatz recht gut.
Als Unterschicht behandelt fühlte ich mich zum letzten Mal vor zwei Jahren in Dubrovnik. Dort lies man es die Zelter sehr spüren, dass sie gerade noch geduldet werden. Sowas passiert leider immer wieder, man wird in die hinterste Ecke mit schrägem Untergrund in Müllnähe verbannt. Dass der beste Untergrund zum Zelten eine ebene und matschfreie Wiese ist, hat sich unter Zeltplatzbetreibern noch nicht so rumgesprochen.

Falk, SchwLAbt