Ich weiß nicht, ob sich das Problem überhaupt ganz lösen lässt. Im Prinzip kommt es auf eine Balance an. Man muss sich m. E. so anziehen, dass man in den ersten 10/15 Minuten – bis die „Betriebstemperatur“ erreicht ist – etwas friert. Dann geht es für 30/40 Minuten ganz gut. Nach anderthalb Stunden Fahrt ist es bei diesem Wetter, ganz egal, was man anzieht, eben doch vorbei. Dann „ölt“ man. Ich denke, dass ist im Großen und Ganzen unabhängig von den verwendeten Materialien. – Die einzige Empfehlung, die ich geben könnte: Man sollte nicht möglichst dicke Klamotten anziehen, Zwiebel-Prinzip läuft m. E. auf das Gleiche hinaus, es nutzt nur etwas, wenn man sich irgendwann auch „schält“. Mein Tipp wäre vor allem auf Winddichtigkeit achten (Eine dünne Goretex-Jacke außen ist kein Fehler) und darunter etwas relativ Dünnes anziehen. Denn der Wind steigert das Kälteempfinden enorm.
Hab das alles übrigens gerade am eigenen Leib ausprobiert. Anderthalb Stunden von der Arbeit durch die Nacht geradelt wg. Bahnstreik.
schöne Grüße
Michael