Hallo Thoberg,
Ob das Polster Teil des Sattels oder der Hose ist, weiß der Hintern nicht.
Doch, weiß er. Wenn ich auf dem Sattel nach vorn und hinten rutsche, tut das dem Hintern gar nichts, wenn das Polster in der Hose ist. Andersherum schon.
Nur, wenn die beiden Grenzflächen nicht glatt (im Sinne von: gut aneinander gleitend) sind. Sind sie das, ist es egal -- ob ich einen gepolsterten Hintern an einem ungepolsterten Sattel reibe oder einen gepolsterten Sattel an einem ungepolsterten Hintern kommt dann auf das selbe heraus.
Mir ist aber inzwischen ein (anderer) Aspekt eingefallen, der für eine Polsterung in der oberen Schicht sprechen könnte (!), habe darüber aber noch nicht genügend nachgedacht. Mal sehen, ob ein entsprechendes Argument noch kommt.
also, ich sehe da einen anderen Kraftaufwand, und damit Reibeeinfluss:
Wenn ich auf einem Polster hin und her rutsche, muss ich jeweils die "Polsterkante" vor mir her schieben. Das heißt: Ich muss das Polster, das vor/hinter meinem Allerwertesten ist, immer wieder neu eindrücken, während das Polster, von dem ich mich wegbewege, sich wieder aufrichtet.
Diese "Polsterkante" ist eine potentielle Zusatzbelastung, die ich mit dem Polster am Hintern nicht oder bestenfalls nur eingeschränkt habe. Wenn ich da die Position wechsele (mache ich manchmal: aus der S-Linie kurzzeitig in den Buckel und zurück), dann ist das eher eine Rollbewegung.