Hallo zusammen,
meine nächste Radreise würde ich ja gerne im Mai 2012 in Peru unternehmen. Ich habe mir jetzt auch schon von meinem Reisebüro Flüge zum gewünschten Zeitpunkt rausgesucht, die sehr billig sind und mir mein Reisebüro geraten hat nicht zu lange zu warten, da es sich um eine Restkontigent eines Veranstalters handelt und die Flüge schnell weg sein können.
Nun habe ich mich über mögliche Routen schlau gemacht, die für mich in Frage kommen.
Ich starte in Lima und dort wird auch die Radreise beendet.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, die Panamerica runterzuradeln, die ist für mich dann wohl doch zu eintönig.
Ich habe mir nun das BikeBuch Latainamerika besorgt und bin nach Durchlesen des Buches doch in meiner geplanten Route bestätigt worden.
Also Start in Lima von dort Cocachara - Matucana nach La Oroya (von 0 auf 4818 Meter in 160km).
Danch soll es über Huancayo - Ayacucho - Abancay nach Cusco gehen, also ich bewege mich nach dem Anstieg auf La Oroya anschließend immer auf einer Höhe zwischen 4500 bis 2000 Metern über N.N.
Gerade der Anstieg von 0 auf 4800 Meter macht mir allerdings Kopfschmerzen, da man gerade einmal ca.160km für diesen Aufstieg zurücklegen muss. Und die 4818 Meter ist in etwa die Höhe, wo ich am Aufstieg zum Kilimanjaro höhenkrank geworden bin.
Nun meine konkrete Frage:
Wie viel Zeit sollte ich mir in etwa für diesen Anstieg lassen? Auf jeden Fall würde ich nicht noch einmal den Fehler machen und keinen Akklimatisationstag auf einer festen Höhe einplanen.
Der Anstieg auf 4800 Meter flößt mir schon ordentlich Respekt ein,denn ich neige vermutlich doch eher dazu, schnell aufzusteigen, alleine schon aus Zeitgründen (es gibt viel zu sehen).
Wenn man den ersten Pass von 4800 Metern bezwungen hat, wie ist dann das Radeln auf einer Höhe zwischen 2000 bis 4500 Meter? Gewöhnt man sich dann nach Abfahrten eher an die Höhe?
Höhenmeter zu radeln macht mir nichts aus, da ich sehr zäh bin. Vor der Höhe habe ich aber doch reichlich Respekt.
Ich bin über jede Erfahrungsberichte dankbar und es ist mir sogar wichtig.
Ich bin mir unsicher,ob ich anfällig für Höhenkrankheit bin oder ob ich auf dem Anstieg zum Kilimanjaro einfach nur einen schlechten Tag hatte.Zur Anmerkung: Ich bin am sogeannten 4. Tag,dem Akklimatisionstag höhenkrank geworden, beim Aufstieg von 3900 Meter auf 4800 Meter und anschließenden Abstieg wieder auf ca. 4000 Meter.
Eigentlich hatte ich auch damals alle Ratschläge zur Vermeidung von Höhenkrankheit befolgt (viel trinken, langsam aufsteigen etc.).
Ich bin mir nun doch sehr unsicher,ob eine Radreise in solchen Höhen für mich geeignet ist,ich würde diese Radreise aber sehr gerne machen.
Danke schon einmal für alle Tips.
Gruss
Thomas