Vernünftigerweise sollte man einfach testen, bis zu welcher Zuladung und Geschwindigkeit das Rad ohne Resonanzschwingungen rollt. Wenn es Probleme gibt, wie beschrieben die Lastverteilung ändern. Wenn das nicht hilft, eventuell einen etwas breiteren Lenker probieren. Ansonsten muss man damit leben und notfalls langsamer fahren oder das Gepäck reduzieren.
Das ist natürlich so eine Sache - unterwegs kann sich doch ständig die Beladungssituation ändern. Mal hab ich mehr Verpflegung (v.a. Wasser) zu schleppen. mal weniger, nasses Zelt, viel Klamotten am Körper wenn's kalt ist oder bei Hitze weitgehend verstaut - allein die Gewichte können sich ständig verändern. Wenn ich beim Beladen erst in eine Packplan schauen muss und eine mobile Waage brauche... Oder den Luftdruck auf 0,2 bar genau einstellen muss.
Ich weiß, so war das sicher auch nicht gemeint, aber ein stabiles Fahrverhalten über einen breiten Einsatzbereich wünsche ich mir da schon, das ist einfach auch ein grundlegendes Sicherheitsbedürfnis. Letzte Woche hat das Flattern und Aufschwingen unsere erste Familien-Radreise mit Zelt und Sack und Pack am zweiten Tag jäh beendet. Meine 8-jährige Tochter ist auf einer Gefällestrecke am Ostseeradweg durch ein sich aufschaukelndes Rad gestürzt, neben einem gebrochenen Handgelenk gab es etliche Schürfwunden, die Reise war natürlich zu Ende.
sl99