Vllt. liegts an der besseren Vitamin-D-Versorgung wenn man regelmäßig eine Zeitlang unter (auch trüben) Sonnenlicht sich aufhält, während andere nur für den Weg aus dem Auto zum Haus/Arbeit/Einkaufsort und zurück, mal die Sonne sehen. Auch die mMn größere psychische Ausgeglichenheit wenn man viel fährt kann sicher das Immunsystem stärken.
Es ist auch vorstellbar dass man nach dem Training erstmal breit ist und sich schneller mal eine kleine, unbemerkte Infektion einfängt, an denen das Immunsystem üben kann.
Gut ist es vor allem bei den Gefäß-Volkskrankheiten. Bei den Arterien (Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit (->Herzinfarkt als Akutzustand), periphere arterielle Verschlusskrankheit) sorgt die kontinuierliche, mittelmäßig starke Belastung langfristig für die Bildung von Umgehungskreisläufen. Andere Arterien weiten sich und bilden neue Verzweigungen um unterversorgte Gebiete zu erreichen.
Bei den Venen sorgt die trainierte Wadenmuskulatur dafür dass die Venenfunktion verbessert wird (Venen brauchen Muskelbewegung, haben keine eigene Kraft zum hochpumpen), beugt also Varikosis (Krampfaderleiden), chronisch venöser Leistungsschwäche/Insuffiziens (Spätkomplikation "offenes Bein"/Ulcus cruris venosum), und auch tiefer Beinvenen-Thrombose (schwerste Komplikation: Lungenembolie) vor.
Von Übergewicht bis hin zur Fettsucht dürften aktive Radfahrer auch weniger betroffen sein, was wieder eine ganze Ecke Folgekrankheiten verhindert.
Also zum Immunsystem kann ich nur unbefriedigend Auskunft geben, aber die Effekte bei der Prävention von Volkskrankheiten werden mit allergrößter Sicherheit zu einer durchschnittlich höheren Lebenserwartung führen. Sport ist gesund, wer hätte es gedacht

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Gruß, Ingmar