Hallo Markus,
Es läßt sich angeblich sogar mit einer preisgünstigen Lötlampe aus dem Heimwerkermarkt verarbeiten
Aber nur wenn das Werkstück keine große thermische Masse hat. Der Rahmen im Tretlagerbereich leitet die Wärme zu schnell ab. Vielleicht geht`s, wenn man den Rahmen in einem (Pizza)ofen ordentlich vorwärmt. Tüdelkram löte ich aus Faulheitsgründen auch oft nur mit der Lötlampe. Präzise wird`s allerdings wg. der Blaswirkung der großen Flamme selten.
Gruß Wolfram
Nachtrag: ich verwende von Rothenberger das Hochleistung Schweiß,- Schneid- und Hartlötgas Maxigas 400 mit einer Temperatur bis 3100 Grad.
Butan 49,4 Vo.-%, Aceton 17 Vo.-%, Methyl-Acetylen 1,5 Vo.-%, Propadien 1,0 Vol.-%, Propen 27,7 Vol.-%, Propan 3,4 Vol.-%.
Dieses Gas liefert deutlich höhere Temperaturen als eine Campinggaslötlampe. Trotzdem hat es oben aufgezeigte Grenzen. Eigentlich kann man damit nur Lötereien bewerkstelligen, die auf Kapillarwirkung beruhen. Ordentliches Auftragslöten läßt sich nicht richtig kontrollieren. Da nehme ich dann doch lieber den richtigen Azethylenbrenner und modelliere mit der Flamme.