Den Rennlenker beim Bombtrack Beyond finde ich auch ausgesprochen schick, aber ich dachte wie gesagt bei langen Touren ist das nichts.
Vergiss mal schick.
Rennlenker sind - an einem passenden Fahrrad - vor allem mal bequem und vielseitig. Alleine schon, weil du viele Griffpositionen hast. Am Renner spielt da noch die Aerodynamik mit rein, am Reiserad vor allem, eben dass du gut wechseln kannst. Das ist viel Wert, muss aber einerseits zum Rahmen passen (der darf nicht zu lang sein) und andererseits auch zur Befindlichkeit. Das kannst du nur selbst erfahren.
Ich würde dir empfehlen: Versuch mal eine Probefahrt, nach Möglichkeit auch länger, organisiert zu bekommen. Die Theorie ist grau und Dropbars (aka Rennlenker auf Inglisch) sind zum Schluss auch Geschmackssache. Manche lieben sie (ich zum Beispiel), manche hassen sie (die Banausen halt) und wo du rein fällst kann dir niemand sagen.
Ansonsten: Welches Gelände willst du den fahren?
Randoneure sind eigentlich Rennräder mit Gepäckträger. Die sind flott, sehen nett aus und fühlen sich auf harten, ebenen Untergründen wohl. Sowas wie das Bombtrack Beyond, das Salsa Fargo, Surly Bridgeclub et el., sind MTBs oder Gravel Bikes. Die Opfern Gewicht und Aerodynamik für breite Reifen die viel Wegdämpfen, Rahmen mit 5349 Schraubmöglichkeiten und nett flexende Stahlrahmen.
Der Markt hat da ähnlich viele Genres wie die Musik Szene (Post Industrial Trash Core Death Metal....).
Man kann sowas auch teils einfach nach Optik entscheiden (so bin ich beim Salsa Vaya Rahmen gelandet, Liebe auf den ersten Blick), aber die andere Variante ist mal einigermaßen zu definieren was man eigentlich so unter die Räder nehmen will und dann das passende Gefährt zu finden.