Ich bin bloß in der Planungsphase, aber ganz so wenig Stauraum ist es nicht. In die Satteltasche will ich vor allem Textilien packen, was bei Kleidergröße 60 übrigens schon mit wenigen Teilen eng wird. Schweres, kantiges Zeug wie Werkzeug, Ersatzteile, Kocher und dergleichen soll in die Rahmeninnentasche. Das wird auch eng und sperrig darf es nicht sein, wegen der Breite. Das Schlafzeug kommt an den Lenker. Da bin ich zuversichtlich, das es passt. Ein Tragegeschirr nimmt einen Packsack auf, dessen Größe noch von ein paar Teilen abhängt, die noch nicht gekauft wurden. 16-20L Volumen können das werden, darf nur nicht schwer sein, aber es bleibt wohl unter 3kg. Der Rest, also Getränke, Nahrung für einen Tag, Handy, Navi (bei Verlassen des Rades) und Verbandszeug kommt in einen Trinkrucksack der folglich auf dem Rücken getragen wird. Mit Rucksack fahren viele nicht gerne, aber tatsächlich würde das Volumen mit den zweieinhalb Taschen (knapp über 40L ohne Rucksack) nicht mal einer Grundausstattung Platz bieten. Der Biwak muss Starkregen und Hochgebirge aushalten lassen, also ist der mit ca. 1250g schon auf Zeltniveau. Ein Hüttenschlafsack muss dann aber genügen, sonst wird das Packmaß für den Lenker zu üppig.
Der Rucksack hat außerdem eine dringendere Notwendigkeit. Zum Einkaufen muss ich das Rad samt Gepäck immer mal wieder abstellen können. Dazu werde ich die Taschen mit Kabelbindern fixieren, vielleicht einen Bewegungsmelder am Rad anbringen und eben die Wertsachen bei mir tragen. Ursprünglich wollte ich einen 9L-Rucksack nehmen, entschied mich aber zum 12L-Modell, da dieser auf meinem breiten Rücken besser die Last verteilt, weil er länger ist. Die kleine Tasche sah lächerlich aus, beim Probetragen.
Ich würde auch gerne ein Solarpanel auf dem Rucksack ausprobieren wollen, daher darf er etwas größer sein, wird aber moderat bepackt werden.