Zurück zum BikePacking: Das ist aktuell schwerstens angesagt.
Schwache Gemüter rennen jedem Trend hinterher. Einer Eiche ist Wurscht, welches Wildschwein sich an ihr schubbert.
Wetten wir, dass in wenigen Jahren Gepäckträger und anzuhängende Taschen den Trendjägern als epochemachende Neuheit verkauft werden? Sie werden es, so vergesslich wie sie nunmal sind, genauso klaglos schlucken.
Nö, Bikepacking ist eine Variante, die - in bestimmten Anwendungsfällen - praktischer ist, als Gepäckträger. Bspw. im Gelände oder eben auf kürzeren Mehrtagestripps und/oder mit eher sportlichen Rädern und ebensolchen Ambitionen.
Dem klassische Reiseradler mit riesigen 5 Gepäcktaschen und Campingstuhl wird deshalb nichts weggenommen und er könnte eigentl. völlig ohne Neid den Trend betrachten und gucken, ob er einige der neuen Möglichkeiten (gelegentlich) für sich nutzen will - oder eben nicht.
Es gibt auch keinen Grund sich über die Käufer solcher Produkte zu stellen und sie pauschal abzuqualifizieren. Idioten gibt es sowohl unter Bikepackern, als auch unter klassischen Reisepanzerradlern. Zumindest ist das meine Erfahrung.
Interessant wäre noch zu wissen, woher dieses offensichtlich drängende Bedürfnis nach Abgrenzung und Abqualifizierung kommt? Hat man sich als Reiseradler für besonders Hipp gehalten, quasi als Elite der Radfahrer, um jetzt befürchten zu müssen, daß andere vielleicht doch deutlich Hipper sind?