Bestell doch einfach mal die Michelin.
Ich fahre ebenfalls ab dem ersten Bodenfrost Spikes (Schwalbe Winter, ohne "Marathon", im Sommer für 12-15 Euro pro Stück zu bekommen) und kann sowohl das Pro als auch das Kontra verstehen.
Die sind lauter und rollen schlechter, aber als ich in Bremen ohne Schnee auf einer überfrorenen Brücke spontan mein Rad ins Brückengeländer und mich auf den Beton schleuderte, hatte ich mir den Umstieg endlich mal gegönnt.
Als ich noch MTB fuhr, ich glaube zuletzt mit Schwalbe Racing Ralph, kam ich im Winter aber auch gut zurecht.
Man hat mehr Grip auf dem Boden.
Die Winter- und Schneereifen von Conti und Michelin verfolgen einen ähnlichen Ansatz. Aber auch dort wird man deutlich mehr Rollwiderstand erdulden müssen.
Ich fahre vorübergehend ein elektrisch unterstütztes Rad (S-Pedelec) und dürfte damit eigentlich keine Spikes fahren (weil offiziell Leichtkraftrad und kein Fahrrad), wird aber im Winter nicht auffallen und Höchstgeschwindigkeit werde ich dann sowieso nicht radeln.
Aber tatsächlich müsste ich für dieses Rad auch Spikelose Winterreifen einsetzen.
Wenn sie nicht so schwer und in Teilen so teuer wären, würde ich auch mit einem Fatbike liebäugeln.
Ist für den Winter ebenfalls klar im Vorteil.
Ansonsten pack an dein Rad die breitesten Reifen die möglich sind. Gerade als Alltagsradler kann man da auch über breitere Schutzbleche nachdenken und nach dem Winter dann eben wieder schmalere Reifen fahren.