Hallo Brit!

Bei konifizierten Speichen kann ich mir vorstellen, dass sie sich beim Einspeichen leichter verdrehen können. Auf Zugbelastung sollen sie ja noch ausgeglichener reagieren als die üblichen, dickeren.

Manchmal frage ich mich, ob da nicht marketingtechnisch künstlich Voodoo-Zaubereien aus dem Hut gezogen werden, um noch teurere Dinge an den Mann und an die Frau zu bringen. Bisher ist mir, seit ich die 2mm Sapim-Speichen verwende, nie wieder eine Speiche gerissen (auch nicht am Tandem mit der höheren Belastung), außer bei einer extrem hohl gebremsten Felge. Da war die Firma Araya schuld und nicht die Speiche.

Knifflig wird es, denke ich, wenn man sehr in den Leichtbau geht. Da werden die Reserven des Materials so stark ausgenützt, dass vielleicht einmal zu hohe Belastungen auftreten können, wenn freihändig eingespeicht wird. Ob es Sinn macht, Tourenräder so aus zu hungern, weiß ich nicht. Mir ist es jedenfalls nicht wert, wegen ein paar Deka den Abbruch einer Tour zu riskieren.

lg!
georg