Hallo *.*,

ich fahre täglich mit dem Rad in die Arbeit und trage dabei immer einen Helm. Auch auf anderen Fahrten trage ich Helm, egal wie weit sie ist, und wenn es nur zum Bäcker geht.

Und ein Schlüsselerlebnis gibt mir dabei Recht:
Vor ca. 1 Jahr bin ich bei nasser Straße auf dem Asphalt, der rot als Radweg markiert ist (also besonders rutschig bei Nässe), in einer Kurve weggerutscht. Ich war vielleicht 20km/h schnell. Beim Wegrutschen bin seitlich auf Schulter, Hüfte und Helm geknallt, zum Glück nur auf den glatten Asphalt und es war kein scharfer Gegenstand, kein Auto usw. in meiner Flugrichtung. Ich hatte noch tagelang Halsschmerzen (HWS), aber zum Glück kaum Kopfschmerzen. Mein Helm hatte ziemlich Kratzer und eine kleine Delle. Dieser Unfall ereignete sich übrigens 500m von meiner Haustür entfernt. Es ist also egal, ob Du auf eine Tour mit mehreren 1000km gehst oder nur zum Brötchenholen, stürzen kannst Du blöderweise immer und überall und dich dabei sehr heftig verletzen. In deiner Nachbarschaft ist dir lediglich die Umgebung vertrauter, weswegen du dich sicherer fühlst.

Übrigens steht in der neuesten BIKE (Ausgabe 05/02, Helmtest, S. 172): "Der hannoveraner Unfallforscher Dietmar Otte stellt fest, dass ein Helm knapp 35000 Erwachsene und 2700 Kinder pro Jahr vor schweren Kopfverletzungen oder dem Tod bewahren könnte." Jeder, der behauptet, es sei noch nicht endgültig bewiesen, dass ein Helm vor Schäden schützt, möge seine Informationsquelle nennen...

Tragt Helme!!
René