[…]Zunächst muss natürlich ein grundlegendes Interesse an einer bestimmten Tour bereits gereift sein. Das erleichtert die Entscheidungsfindung.
1. Ich besorge Karten (Papier!, sinnvoller Maßstab), breite sie aus und lass sie wirken. Ne ganze Weile.
2. Ich recherchiere interessante kulturelle und geographische Sehenswürdigkeiten
3. Ich entscheide welche Stellen ich anfahren möchte (meist über die Berge, Steigungen umgehe ich kategorisch nicht!). Auf welchem Weg ich dort hin gelange entscheide ich jedoch noch nicht, dies ändert sich nämlich während einer Tour mehrfach.
4. Los geht´s. Die Routenplanung für den nächsten Tag erfolgt immer am Abend zuvor.
Grundsätzlich ist es bei mir ähnlich. In der Regel sind jedoch Punkt 1 und 2 vertauscht, ich habe zunächst eine Region, die ich befahren möchte und informiere mich, was es da zu sehen gibt.
Dann Punkt eins, bis auf das wirken lassen. Auf mich hat noch nie eine Karte gewirkt. Aber es gibt mir einen Überblick, wie die Punkte von Nr. 1 in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen sind. Für Frankreich und die Schweiz (woanders war ich im letzten Jahrzehnt nicht radreisen

) stelle ich mich dazu an die Wand, da hängen bei mir nette Karten, recht kleiner Maßstab. Die genauen Wege lege ich auch nicht fest, das entscheide ich kurzfristig. Sollte ich irgendwann mal woanders hin fahren, kann ich mir die erste Grobplanung auch mithilfe von Google-Maps o. ä. vorstellen.
Dann Punkt vier, nicht im am Vorabend, manchmal mit zwei-drei Tagen Vorlauf, manchmal ändert sich das auch mittags noch.
Was bei mir noch dazu kommt, ist der Blick auf die Wettervorhersage, die hat einen recht großen Einfluss auf die Routenplanung (allerdings eher die Grob- als die Feinplanung)
Dieses Jahr wollte ich das erste Mal ohne Papierkarten unterwegs sein, nur mit GPS und iPad, auf dem die IGN-Karten installiert waren. Vorteil: alle Maßstäbe, Darstellung etwas größer als auf dem GPS - das wäre mir als einzige geographische Informationsquelle zu klein. Nachteil: iPad ist in irgendwelchen Taschen, braucht Strom etc. Nach zwei Tagen kaufte ich mir Papierkarten ... Test gescheitert.
Eine Tour,
diese hier, habe ich jedoch komplett vorgeplant und bin nach GPS gefahren. Für diesen Zweck, einiger Maßen schnell ein Ziel erreichen, möglichst widerstandsarm, war das optimal; für längere Reisen jedoch nix für mich.
[…]Digitale Empfangs- und Abspielgeräte bleiben bei meinen Touren zu Hause. Wenn ich reise, bin ich für niemanden erreichbar. […]
Ich nehme dagegen gerne noch eine Ersatzhose und ein Ersatztrikot mit
