In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: schmadde
Downhiller haben oft auch ein Systemgewicht von deutlich über 100kg und fahren viel steilere Steigungen runter als jedes Tandem,


Hm, ich weiß nicht, ob das ein Argument ist. Beim Downhill ist das Ziel ja eher, so schnell wie möglich zu sein, d.h. die werden kaum dauerbremsen, während wir beim Tandem darüber diskutieren, wie man möglichst noch mit Gepäck mit noch verkehrskonformer Geschwindigkeit einen Alpenpass runterfährt.
Das Systemgewicht eines bepackten Tandems dürfte ein Downhiller nicht annähernd erreichen und Downhillstrecken, wo es 1.000 hm bergab geht sind m.W. auch nicht sooo häufig.


Der Unterschied in der Bremsleistung zwischen 100 und 160kg ist viel geringer als der zwischen 10% und 30% Gefälle. Auch Downhiller und Freerider müssen bei technischen Strecken viel Bremsen. Auf der Strasse sind Durchschnittssteigungen von mehr als 10% über längere Strecken extrem selten. Ich kenne mich mit Downhill nicht so aus, bin aber viel MTB gefahren und da sind Steigungen von 20% und mehr normal, selbst auf üblichen Wegen und auch über viele hundert Höhenmeter. Die Downhillstrecken die ich gesehen habe sind viel viel steiler. Ein bekanntes Downhill-Rennen (Megavalanche) geht übrigens über 2.000hm.

Natürlich kann man das nicht alles 1:1 vergleichen, aber auch hier sind die Anforderungen an die Bremsen recht hoch und man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass der 10 Jahre alte Test des Santana-Menschen nicht mehr viel Erkenntnis zur heutigen Situation beiträgt.