- Wie wählt man einen möglichst optimalen Weg aus?
Auf Karten sich die Legende anschauen, auswählen, welche Wegtypen in Frage kommen und dann einen Weg suchen... Ob man den Weg dann in der KArte markiert oder sich anderweitig merkt muss man mit sich selber ausmachen.
- Wie verhindert man, dass man zig Kilometer auf einer stark befahrenen Bundesstraße oder Landstraße fahren muss?
Durch gute Planung.

- Wie orientiert man sich möglichst praktisch? Also so, dass man nicht alle 2km auf die Karte schauen muss und dennoch relativ sicher an Ziel kommt?
Für möglichst praktisch halte ich den Blick in die Karte oder auf das GPS, ebenso der Blick auf die Ausschilderung, so man auf Wegen mit Schildern fährt und die nächsten Orte kennt. Woher willst du sonst wissen, wo der Weg an der Kreuzung hinführt. Man kann sich natürlich auch gleich merken, dass es bis zur Querung der Bundesstraße nur gerade ausgeht.
- Wie weit plant man sowas im Voraus? Nur grob das Tagesziel vorgeben und der Rest ist improvisiert oder jeden Tag mehrere Stationen einplanen, damit man sich nicht verfährt?
Das macht jeder so wie er es für sinnvoll hält. Der eine sucht am Nachmittag ein Quartier, der andere bucht die Quartiere schon im voraus und wieder ein anderer fährt bis es dunkel ist und baut dann sein Zelt irgendwo auf.
Der eine möchte auf dem Weg unbedingt Kirche xyz sehen, der andere genießt lieber die Landschaft. So ergeben sich dann mehr oder weniger Zwischenpunkte.
Die gleichen Fragen stelle ich mir auch immer, wenn ich die Radweit-Karten anschaue. Die Idee ist super, aber ich müsste bei jeder Abzweigung schauen, ob ich jetzt noch richtig bin.
Ja, das muss man aber immer, wenn man auf Strecken fährt, die man nicht kennt und wo es keine Wegweiser gibt.